Artikel

Scharfe Kritik an neuer E-Auto-Studie des Ifo-Instituts

Quellet3n.de AuthorJörn Brien Datum20.04.2019 RubrikenMobilität

Laut einer Studie des Ifo-Instituts verursacht ein Elektroauto deutlich mehr CO2 als ein Diesel. Mit diesem Befund steht die Untersuchung ziemlich allein da.

Der Ökonom Hans-Werner Sinn, langjähriger Leiter des renommierten Münchner Ifo-Instituts, hat gemeinsam mit den Wissenschaftlern Christoph Buchal und Hans-Dieter Karl die CO2-Bilanz im Verkehrssektor unter die Lupe genommen. Konkret wu ... ganzen Artikel auf t3n.de lesen

157 Aufrufe
0 Merklisten
Feedback

Kommentare (4)

Stefan Jentzsch (am 23.04.2019, 07:16:07)

Super aufbereitet und transparent. Die Frage nach dem warum ist spannend. Was bewegt die Ersteller der Studie dazu, beide Antriebskonzepte in so unterschiedlicher Ausgangslage zu betrachten? "Remote Control" durch einen oder mehrere Hersteller!?

Der Effekt ist der, das sich diese allem Anschein nach NICHT repräsentative Studie wie ein Lauffeuer in sozialen Medien etc. verbreitet.

100% der User nehmen Slogans wie "Elektro schmutziger als Diesel" oder "Der Diesel ist sauberer als Elektro" wahr ... doch vielleicht nur 10% davon stellen die Ergebnisse in Frage oder prüfen durch weitere Informationen auf Sinnhaftigkeit. 

Das ist dem Otto-Normalverbraucher, welcher eventuell einfach vor der Entscheidung steht welches Konzept für ihn das passender ist, auch nicht unbedingt aufzuerlegen. 

Das zeigt wiederum welche Strahlkraft solche "News" haben und die öffentliche Meinung in die eine oder andere Richtung treiben. 

Es geht nicht um was ist besser oder schlechter. Es geht um objektive Betrachtung und Gleichbehandlung. Der User / Verbraucher trifft dann individuell seine "richtige" Entscheidung. 

Jörg von Steinaecker (am 23.04.2019, 13:29:39)

Stefan Jentzsch, um herauszufinden, warum ein Bericht in die eine oder andere Richtung geht, gibt es einen sehr guten Ansatz aus dem Investigationsjournalismus:  "follow the money".  Es fällt mir nur schwer, den auf das IFO anzuwenden. 

Niklas Hostnik (am 23.04.2019, 14:20:31)

"Es geht nicht um was ist besser oder schlechter. Es geht um objektive Betrachtung und Gleichbehandlung. Der User/Verbraucher trifft dann individuell seine richtige Entscheidung."

Stefan Jentzsch, das bringt es sehr gut auf den Punkt. Wir haben im Bereich der alternativen Antriebe zu viel interessengelenkte Berichterstattung, sowohl auf Seiten der "E-Auto-Ablehner", als auch auf Seiten der "E-Mobilisten". Der Kunde kommt - u.a. durch die angesprochene Berichterstattung gefördert -  heute oft mit einem festen Mindset was alternative Antriebe oder den Verbrenner angeht ins Autohaus. Die Kfz-Branche kann hier mit umfangreicher Beratung einen großen Beitrag leisten, um letztendlich eine neutrale, von Antriebsideologien gelöste Kaufentscheidung des Kunden sicherzustellen.

Niklas Hostnik (am 23.04.2019, 10:48:24)

(Kommentar wurde vom Autor gelöscht)

Weitere verwandte Artikel

Artikel
18
Quellewww.faz.net Authormagr./hpe./guth./Reuters/dpa Datum24.06.2019 RubrikenAutomobilbranche | Transformation / Innovation

Am Montagabend steigt im Kanzleramt der nächste Autogipfel. Altmaier fordert deshalb mehr Zusammenarbeit der Autohersteller, Gewerkschafter sind für ein Kurzarbeitergeld – und die CDU arbeitet an einem neuen Mobilitätskonzept.

Artikel
13
Quellewww.autohaus.de AuthorHolger Holzer Datum24.06.2019 RubrikenMobilität

Roboterautos sind möglicherweise nicht die Lösung, sondern das Problem. Zumindest wenn es um die verstopften Straßen der Innenstädte geht.

Artikel
14
Quellewww.autohaus.de Datum24.06.2019 RubrikenMobilität

Unter den deutschen Premiumherstellern ist BMW nach starkem E-Auto-Start etwas ins Hintertreffen geraten. Nun wollen die Münchner wieder Tempo machen.

Artikel
11
Quellewww.automobilwoche.de Authormer Datum22.06.2019 RubrikenTechnologie | Unternehmen

Das E-Auto-Start-up e.Go Mobile aus Aachen hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt – und zeigt sich zuversichtlich, diese auch zu erreichen. Dabei soll auch die Arbeit an der Schnittstelle von urbanem und ländlichem Verkehr helfen.

Artikel
15
Quellewww.automobilwoche.de Authordpa/swi Datum21.06.2019 RubrikenTechnologie | Unternehmen

Wer elektrisch Auto fahren will, braucht eine zuverlässig verfügbare Lademöglichkeit. Zumindest für Hausbesitzer mit Stellplatz sind die Hürden bis zur eigenen Strom-Zapfsäule nicht allzu hoch. Ein Milliardenmarkt entsteht.

Artikel
14
Quellewww.kfz-betrieb.vogel.de Datum21.06.2019 RubrikenMobilität

Zuhause laden ist oft günstiger

Auch interessant


Carmato
Carmato

www.carmato.de ist die erste digitale Komplettlösung beim Kauf und Verkauf von Gebrauchtfahrze...

Dynamische KaiTech Verkaufsakte
Dynamische KaiTech Verkaufsakte

Viele Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Abteilungen (Verkauf, Dispo, Fibu etc.) benötigen übersichtlich und schnell Informationen zum Stand der jeweiligen Verkau...

DIGEO Ankaufversprechen
DIGEO Ankaufversprechen

Das wichtige Thema „Ankauf und Inzahlungnahme“ spricht die BDK mit ihrem DIGEO Ankaufversprechen an. Über die Händler-Website ruft der Autobesitzer dabei e...

TÜV NORD OnlineTerminService
TÜV NORD OnlineTerminService

Kundentermine 24 Stunden online vereinbaren

Mit dem TÜV NORD OnlineTerminService machen Sie die Wünsche Ihrer Kunden wahr. Durch die einfache Installation des ...

Kontakt


Sie brauchen Hilfe oder benötigen einen unabhängigen Rat?
Dann rufen Sie uns gerne an oder schicken Sie uns eine E-Mail!

DISERVA ist ein kostenloser Service von Logo Steinaecker Consulting

DISERVA ist ein gemeinsames Projekt von Steinaecker-Consulting und dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.

Logo Steinaecker Consulting Logo ZDK

Impressum | Datenschutz | Allgemeine Geschäftsbedingungen | RSS-Feed
Version: 0.7.1.3 vom 22.05.2019